Original: Die sehr gelenkigen und überaus beweglichen Roboter der 1992 gegründeten US-Firma Boston Dynamics (Robotik-Unternehmen) mit Sitz in Waltham (Massachusetts), das vor allem im Bereich autonomer Laufroboter forscht und entwickelt, zu Beginn für das US-amerikanische Militär, sind durch verschiedene Videos Weltweit bekannt geworden. Es gilt als eines der am weitesten fortgeschrittenen Robotik-Unternehmen der Welt, vor allem für die Entwicklung einer Reihe von dynamischen, hochmobilen Robotern bekannt, darunter BigDog, Spot, Atlas und Handle (Text: Wikipedia.com, Stand: 08/2021)
Weitere interessante Modelle sind auf der offiziellen Homepage unten zu sehen.
bostondynamics.com (Official) (Neues Fenster)
Der Ende 2017 vorgestellte Spot (gelbe Außenhaut) von Boston Dynamics ist ein Robo Dog ohne Kopf. Er ist 80 cm hoch und wiegt 25 kg. Der Antrieb wird durch Elektromotoren erzeugt, weshalb der Robo leise ist. Akkus versorgen die Motoren und Sensoren mit Leistung. Die Akkulaufzeit beträgt etwa 90 Minuten. Lenkung via Fernsteuerung Möglich.
Preis: Spot ist ab etwa 70.000 US-Dollar erhältlich.
Konkurrenz : ...made in China!
Der chinesische Hersteller Xiaomi (bekannt für seine Smartphones) stellte jetzt seine eigene Version eines Robo-Vierbeiners vor. Auf den Bildern ganz in Schwarz, kommt die Robo-Variante um einiges günstiger daher.
Preis: CyberDog etwa 1,300 Euro.
Günstig aber keinesfalls schlecht...
Xiaomi setzt bei seinem CyberDog auf NVidia (Jetson Xavier KI-Plattform), die viel mit den 384 Cuda-Kernen und Deep-Learning-Beschleunigern, für eine verbesserte Datenverarbeitung des Sensorsystems im Roboter zuständig sind.
Die Steuerung erfolgt per Sprachassistent oder durch die Fernbedienung und die App auf dem Smartphone.
Der 3 Kg leichte CyberDog erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 11,5 km/h und ist dank GPS, berührungsempfindlichen Oberflächen sowie weiteren Sensoren und Kameras in der Lage, mit seiner Umgebung zu interagieren.
Open-Source
Der CyberDog basiert laut Xiaomi auf Open-Source-Algorithmen, wobei die intern entwickelten Kernmodule umgestaltet und optimiert wurden. So sollen unabhängige Entwickler auch Hardware-Erweiterungen wie Suchscheinwerfer, Bewegungskamera, LiDAR oder mehr ermöglichen, die über USB-Anschlüsse und HDMI-Anschluss angeschlossen werden könnten.
Desweiteren hat Xiaomi erklärt eine "Open Source Community" einzurichten, um Fortschritte und Ergebnisse mit Entwicklern auf der ganzen Welt zu teilen. Später soll ein Robotiklabor eingerichtet werden, um Ingenieuren eine Plattform zu bieten, auf der sie zukünftige Innovationen weiterverfolgen können.
Video (Neues Fenster):
Bild: CyberDog, Xiaomi

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